Hoffnung trotz desaströser Faktenlage

Das Ensemble “Kurpark”  an der Kurgartenstraße – Hoffnung trotz desaströser Faktenlage

Vielleicht haben viele die Strahlkraft und kultur-historische Bedeutung des Ensembles der klassischen Moderne an der Kurgartenstraße unterschätzt. Ohne ideologische Befindlichkeiten wurde die besondere Bedeutung der vorhandenen Bäderarchitektur durch alle Referenten mit unterschiedlicher Sichtachse und der unbedingte Wille einer gemeinsamen Lösung deutlich. Unser Kulturerbe darf keine Last darstellen. Die Faktenlage ist desaströs – trotzdem geriet die Frage „Abriss und Ersatz durch Neubau“ in den Hintergrund.

Was ist unserer Gesellschaft der Erhalt des Kulturgutes wert? – Ein anderer Denkansatz stand im Fokus. Alternativen lagen plötzlich auf dem Tisch, die zumindest bislang in der Öffentlichkeit nicht diskutiert wurden – Sanierung mit Mitteln des Bundes – wurden von Frau Herlind Gundelach (ehemalige Stadträtin für Stadtentwicklung in Hamburg) ins Spiel gebracht. Auch eine Rekonstruktion mit heutigen Mitteln und Techniken wurde ins Spiel gebracht.
Der Bürgerinitiative „Lebenswerte Stadt“ ist dieses Treffen zu verdanken. Ihr Einsatz hat sich gelohnt.
Den Vertretern der Stadt – Alfred Bach und Herbert Wiemer – wurde nicht nur ein öffentlicher Apell zum Erhalt der Liegenschaften überreicht – sie nahmen sichtbar dankend den Konsens mit ins Rathaus.

Vielleicht wurde gestern eine besonders wichtige „Brücke“ konzipiert – eine Brücke die zur gesellschaftlichen Einbindung führt und einen Konsens in der Klärung von privaten und öffentlichen Interesse in der Bewertung und Wertschätzung unserer Kulturgüter findet.

 

Mehr Informationen zur Landesgartenschau wie immer bei http://bit.ly/2FUIsT2

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Links / Quellen:

Kurpark Entwicklung der städtischen Liegenschaften

Quelle: Foto Ahrtalwandern.de

 

 

 

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